Seminare für Rechts­anwäl­tinnen & Rechts­anwäl­te · Fachgebiet Familienrecht

Familienrechtlicher Vertiefungskurs zu ausgewählten Problemen der Vermögensauseinandersetzung bei Trennung und Scheidung (5 Std. § 15 FAO)

Dienstag, 12.10.2021 | 12.30-18.00 Uhr
Referent:
Dr. Thomas Herr, Fachanwalt für Familienrecht, Kassel
Informationen zum Online-Seminar:

210 €, zzgl. USt., inkl. Tagungsunterlagen.

5 Std./§ 15 FAO für Familienrecht.

Allgemeine Informationen zum Seminar:

Familienrechtlicher Vertiefungskurs zu ausgewählten Problemen der Vermögensauseinandersetzung bei Trennung und Scheidung

I. Von der ehebezogenen Zuwendung über Ausgleichsansprüche von Schwiegereltern gegen die Schwiegerkinder zu Ausgleichsansprüchen von Schwiegerkindern gegen die Schwiegereltern

Ein Ehegatte hat zugunsten des anderen erhebliche Sachleistungen (Vermögenstransfers) oder Arbeitsleistungen erbracht und der Zugewinnausgleich scheitert an Tatsachen (sog. gestörter Zugewinnausgleich: verbrauchtes Anfangsvermögen oder überschuldetes Endvermögen) oder an der Rechtslage (Gütertrennung oder modifizierter Zugewinnausgleich); Abgrenzung zum familienrechtlichen Kooperationsvertrag und zur konkludenten Ehegatteninnengesellschaft.

Zur Lösung: abgehandelt werden die Tatbestandsvoraussetzungen, die Rechtsfolgen, die Konkurrenz zum Zugewinnausgleich, taktische Fragen.

Die Schwiegereltern haben das Schwiegerkind (ggf. auch das eigene Kind) beim Hausbau finanziell unterstützt. Dieses trennt sich vom eigenen Kind.
Varianten: Schwiegerkind und eigenes Kind sind/sind nicht miteinander verheiratet.

Das Schwiegerkind hat das Haus der Schwiegereltern ausgebaut, um dort mit seiner Familie zu wohnen. Es kommt zur Trennung.

II. Das Kapitalwahlrecht bei Lebensversicherungen

Ein Ehegatte übt sein Kapitalwahlrecht nach dem güterrechtlichen Endstichtag des § 1384 BGB aus. Ist das Versicherungsguthaben sowohl für den Versorgungs- als auch für den Zugewinnausgleich verloren?

Es wird die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs vorgetragen.

III. Die Altersvorsorge des Unternehmerehegatten über Kapitalanlagen im Falle der Gütertrennung

M hat keine Versorgungsanrechte und seine ehezeitliches Vermögen in Kapitalien angelegt. Es ist Gütertrennung vereinbart.
Es wird die Funktionsäquivalenzrechtsprechung des BGH dargelegt und die dazu aktuell ergangene obergerichtliche Rechtsprechung (OLG Karlsruhe, OLG Frankfurt). Was ist vorzutragen, was zu beantragen?

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